Fahrchips
Sie dienen auf Kirmessen,
Volksfesten der Jahrmärkten als
kurzfristiges Zahlungsmittel. An der
Kasse eines Karussells wird mittels
Bargeld die Berechtigung zur
Teilnahme an der Fahrt erworben.
Diese Berechtigung wird in Form des
Fahrchips übermittelt (gültig für 1
Fahrt - 1 Person) und muss vor. bzw.
bei Beginn der Fahrt abgegeben
werden.
In den Anfängen wurde einfach während der Karussellfahrt der zu
entrichtende Betrag in bar kassiert. Da sich aber die Karussells im Laufe der
Zeit immer schneller drehten und somit das Kassieren erschwerten, musste
nun vor Fahrtantritt ähnlich wie beim Bahnfahren eine Fahrkarte gelöst
werden.
Aus Kostengründen wurden schließlich aus den Pappkarten Plastikchips, da
diese wesentlich robuster und langlebiger waren.
Mittlerweile gibt es Fahrchips in vielen verschiedenen Farben und Formen.
Hier einige deutsche Hersteller von Fahrchips:
Mahawo GmbH, Lampertsheim,
Heinz Kollmer GmbH, Nürtingen,
KWS Kütler GmbH, Mücke,
Euro-Chips, Heinsberg,
Ehrenkarten
Diese werden von den Schaustellern an besondere Gäste vergeben und
dienen als Gutschein für eine Freifahrt. Sie werden genauso wie Fahrchips
vor Fahrtantritt oder bei Fahrtbeginn abgegeben und bestehen ebenfalls aus
Plastik, können aber auch aus glänzenden Pappkarten bestehen. Neuere
Bezeichnungen für Ehrenkarten sind u.a. VIPCard oder VIPTicket.
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Einige Beispiele für die
verschiedensten Formen von Fahrchips